Digitales Onboarding: Checkliste zur Einarbeitung neuer Mitarbeiter

Stellenausschreibungen, gefolgt von Vorstellungsgesprächen und schlussendlich die Einstellung eines neuen Mitarbeiters: Der Recruiting-Prozess umfasst viel mehr als nur die Vergabe eines Jobs. Doch mit dem Unterzeichnen des Arbeitsvertrags ist es nicht getan. Ein beträchtlicher Teil aller rekrutierten Mitarbeiter verlässt das neue Unternehmen aufgrund einer schlechten Einarbeitung bereits nach kurzer Zeit. Damit Ihr digitales Onboarding zukünftig zum Erfolg wird, haben wir eine Checkliste für Sie erstellt. So schaffen Sie eine Einarbeitung, die nachhaltig, zeitgemäß und ein Gewinn für Ihre neuen Kollegen ist!

Warum ist ein professionelles Onboarding so wichtig?

Neue Mitarbeiter sind motiviert und daran interessiert, sich rasch ins Unternehmen einzubringen. Wird dieser Enthusiasmus schon zu Beginn des Arbeitsverhältnisses gebremst, hat das oft zur Folge, dass der neue Mitarbeiter nach kurzer Zeit kündigt. Abgesehen davon, dass dann die mühsame Personalsuche wieder beginnt und Aufwand sowie Kosten entstehen, sind enttäuschte Beschäftigte für Ihr Employer Branding nicht wünschenswert. Folglich ist es wichtig, gleich zu Beginn des Arbeitsverhältnisses einen guten Eindruck zu hinterlassen und durch ein starkes digitales Onboarding Ihrem neuen Kollegen das Gefühl von Wertschätzung zu vermitteln.

Die Phasen des Onboardings

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Phase 1: Die Vorbereitungsphase

Die erste Phase des Onboardings beginnt bereits vor Eintritt des neuen Personals. Damit Sie als Arbeitgeber bereits in diesem Stadium punkten, signalisieren Sie Ihren Mitarbeitern vor dem ersten Tag, dass Sie an ihnen und einem reibungslosen Start interessiert sind. Insofern ist es sinnvoll, dem neuen Teammitglied Unterlagen, auch online, bereitzustellen, damit sich vorab mit dem Unternehmen und den anstehenden Aufgaben Vertraut gemacht werden kann.

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Phase 2: Die Orientierungsphase

Endlich, der neue Kollege ist da! Mit diesem Tag beginnt auch die zweimonatige Orientierungsphase in der der Beschäftigte das Unternehmen, seine Aufgaben und sein Team kennenlernt. Daher sollten Sie auch sämtliche Arbeitsmittel und Systeme ab dem ersten Tag zur Verfügung stellen. Schließlich macht es keinen guten Eindruck, wenn Sie unvorbereitet sind und Ihr Mitarbeiter sich sein Equipment mühsam selbst zusammentragen muss.

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Phase 3: Die Integrationsphase

In der anschließenden, rund sechs Monate dauernden Integrationsphase, gilt es, den neuen Kollegen in das Team und das Gesamtunternehmen zu integrieren und die Bindung an Sie als neuen Arbeitgeber zu festigen. Dabei helfen Feedbackgespräche, um Wünsche und offene Fragen Ihres Mitarbeiters zu klären. Außerdem sind Teambuilding-Maßnahmen sinnvoll, denn diese stärken Gruppendynamik und Zusammenhalt. 

Achten Sie aber auch darauf den Onboarding Prozess personen- und stellenbezogen zu gestalten. Das heißt, die Einarbeitung für Auszubildende ist mit Sicherheit umfangreicher als ein Onboarding für Fachkräfte mit langjähriger Erfahrung. Entsprechend gibt es auch beim Einarbeiten von Führungskräften Unterschiede. Obwohl der Fokus hier auf anderen Aspekten liegt als bei weisungsgebundenen Mitarbeitern, empfiehlt es sich dennoch allgemeine Inhalte so aufzubereiten, dass diese vielseitig einsetzbar sind.

Videos als besonders effektive Art der Wissensvermittlung

Videos eignen sich besser zur Wissensvermittlung, als reine Texte. Dadurch, dass beim Video Bilder mit Sprache verknüpft werden, verarbeitet unser Gehirn Informationen schneller. Aus diesem Grund erleichtern gerade Videoinhalte den umfangreichen Onboarding Prozess enorm. Lassen Sie Ihrer Kreativität bei der Videoerstellung freien Lauf. Da Ihre Erklärvideos durch bestehende Mitarbeiter erstellt werden, treffen Sie genau ins Schwarze, denn Ihre Kollegen wissen am besten wie welche Inhalte vermittelt werden sollten.

Digitales Onboarding - ein Mehrwert für jedes Unternehmen

Abwechslungsreich gestaltete und didaktisch aufbereitete Videos halten die Aufmerksamkeit Ihrer Zuschauer. Zudem erlauben Sie ein Arbeiten im eigenen Tempo, denn Videos können beliebig oft wiederholt und zurückgespult werden. Ebenfalls ermöglichen Sie mit Videoaufnahmen und dadurch mit einem virtuellem Onboarding, Ihren Neulingen ortsunabhängiges Einarbeiten. Vor allem bei der Vermittlung von Themen, die allgemein als weniger attraktiv empfunden werden, eignen sich Videos besonders gut. Beispielsweise können Sie Schulungen zu Datenschutz oder Compliance visuell als Video verpacken und so ein zähes Thema spannend aufbereiten. Dafür haben wir hier weitere Videoideen für Ihr digitales Onboarding zusammengefasst. 

Mit unserer Checkliste planen Sie Ihr digitales Onboarding richtig:

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