Home Office als langfristige oder temporäre Lösung

Homeoffice – langfristige Chance oder temporäre Lösung?

Für viele Beschäftige ist es bereits fest im Alltag angekommen und laut bitkom-Studie werden es nach der Corona-Pandemie sogar noch mehr nutzen: das Homeoffice. Zurzeit arbeiten 25%, sprich 10 Millionen der Deutschen, ausschließlich von zuhause aus. bitkom geht sogar noch weiter und prognostiziert anhand der Erhebung, dass dieser Anteil sogar auf 35% steigen wird. Aber wird nicht vieles, so auch das Arbeiten im Büro, wieder zur Normalität werden oder nutzen viele Unternehmen nun die Chance langfristig auf Remote Working umzustellen? In diesem Blogeintrag klären wir es.

Wie das Homeoffice unseren (Arbeits-)Alltag beeinflusst

Jogginghose tragen und aus dem Bett arbeiten – das wird oftmals mit dem Begriff “Homeoffice” assoziiert. Tatsächlich fällt es vielen Beschäftigten zunächst schwer, sich zuhause zu konzentrieren und nicht abzulenken zu lassen. Auch das Einhalten von Pausen vergessen die Meisten. Nicht nur, dass der Weg zur Arbeit wegfällt, sondern auch morgendliche Rituale bleiben auf der Strecke, die sonst Struktur schaffen. Anders ausgedrückt: Arbeiten von zuhause erfordert eine enorme Umstellung. Es hat sich aber nicht nur die Örtlichkeit geändert, sondern auch das Arbeiten an sich. Wir haben in den folgenden Unterpunkten festgehalten, welche Veränderungen das Homeoffice mit sich bringt.

Ortsunabhängiges Arbeiten

Dank Remote Working ist es für viele von uns kein Thema mehr, rechtzeitig den Bus oder die Bahn zu bekommen oder den Stau so gut es geht zu umfahren. Das schont nicht nur den Geldbeutel, da Ausgaben für Tickets sowie Treibstoff wegfallen, sondern auch das Klima. 

Was sich zunächst positiv anhört, kann aber auch einige Herausforderungen mit sich bringen. Störungen durch Familienmitglieder oder andere Quellen, die zur Unterbrechung der Arbeit führen können, gibt es im Homeoffice zuhauf. Dennoch geben 85% an, dass durch flexibles Arbeiten ihr Stresslevel gesunken ist. Sogar 92% sagen, dass es sie im Allgemeinen glücklicher macht, einen flexiblen Job zu haben. Dazu beisteuern kann ein Arbeitsplatz, der von anderen Bereichen am jeweiligen Aufenthaltsort getrennt ist. Hierdurch ermöglichen Sie sich konzentriertes, ungestörtes und zufriedenes Heimarbeiten.

Onlineschulungen gewinnen immer mehr an Bedeutung

Da ortsunabhängiges Arbeiten in den vergangenen Jahren rasant an Akzeptanz gewonnen hat, steigt folgerichtig auch der Bedarf nach Videoschulungen. Unternehmen setzen darauf Ihre Mitarbeiter nun online zu schulen, statt diese viele Kilometer weit auf Geschäftsreise zu schicken. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass auch intern auf das Trendmedium Video gesetzt wird und Konferenzen, Onboardings sowie Video-Trainings sogar von den eigenen Kollegen produziert werden. Da die interne Erstellung von Mitarbeiterschulungen nachhaltig ist und diese sich außerdem noch individuell auf Anforderungen zuschneiden lassen, profitieren dadurch Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer gleichermaßen.

Interne Kommunikation braucht eine übersichtliche Plattform

Im Homeoffice-Zeitalter kann der interne Dialog leiden, wenn nicht auf die richtigen Kommunikationsmittel gesetzt wird. Deswegen braucht es, weil Fragen in endlosen Chatverläufen untergehen können, eine Plattform, die Anliegen übersichtlich festhält. Auch To Do-Listen helfen den Überblick nicht zu verlieren. Diese sollten allerdings auch für Kollegen zugänglich sein, sodass ein reibungsloser Workflow gewährleistet ist. Unsere Videoplattform coovi bietet nicht nur die Möglichkeit Ihre Dateien im Video-Content-Management-System zu strukturieren, sondern auch, gezielt Fragen zu Inhalten zu stellen. Lesen Sie hier, wie Sie Videos noch zur Kommunikation nutzen können.

Motivation finden beim Arbeiten von zuhause

Die Abwechslung und der nette Austausch mit den Kollegen fehlen, wenn man zuhause alleine am eigenen Schreibtisch arbeitet. Achten Sie also unbedingt darauf, dass darunter nicht Ihre Motivation leidet. Halten Sie Pausenzeiten ein und verlassen Sie Ihren Arbeitsplatz. Nein, essen am Schreibtisch ist demnach nicht erlaubt. Machen Sie einen Spaziergang und gönnen Sie sich auch im Homeoffice Ihre wohlverdiente Auszeit, sodass Sie danach wieder motiviert an die Arbeit gehen können. Zudem sollten Sie darauf achten, dass Sie sich nicht überarbeiten. Dadurch, dass zuhause gearbeitet wird, verlieren viele Beschäftigte den Blick auf die Zeit und bearbeiten „mal eben noch“ die nächste Aufgabe. Also auch hier darauf achten, dass Sie Ihre Kapazitäten nicht überlasten.

Neue Perspektiven dank Homeoffice Zeitalter

Auch wenn Homeoffice mittlerweile an der Tagesordnung steht, so erfordert es dennoch Disziplin, Struktur und die richtige Hard- und Software jeden Tag am eigenen Schreibtisch zu arbeiten. In großen Unternehmen, wie z. B. Siemens, arbeiten 90% der Belegschaft zurzeit im Homeoffice. Auch nach der Pandemie möchte Siemens seinen Mitarbeitern 2-3 Tage Heimarbeiten gewährleisten. Für flexibles Arbeiten rüsten immer mehr Firmen auf und statten so viele Mitarbeiter wie möglich mit Geräten für den Arbeitsplatz daheim aus. Schulungen per Video, Videotutorial und digitale Onboardings sind die Schulungsinstrumente der Zukunft und lösen veraltete Konzepte ab.

Es zeichnet sich deutlich ein fortschrittlicher Wandel sowohl im Arbeitsalltag, als auch in Unternehmensprozessen ab. Unternehmen und ihre Mitarbeiter meistern diese Umstellung und zeigen sich der Digitalisierung gegenüber aufgeschlossen. Anders ausgedrückt: Unternehmen digitalisieren ihren Arbeitsalltag zunehmend und verbessern diesen dadurch nachhaltig.

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